Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien einen gesegneten Fastenmonat   Ramadan 2018


  •    Möge Allah subhana wa ta'ala unsere Reue annehmen und barmherzig mit uns sein!

 

  •    Möge Er uns helfen, den Menschen den Islam verständig zu machen!

 

  •    Möge Er die Ummah zusammenführen, auf dass alle gemeinsam in seinem Namen   Gutes tun!

 

  •    Möge Er unseren Iman stärken und uns vor Sünden bewahren!

 

  •    Und möge Er uns und unsere Brüder und Schwestern stärken, die diesseitigen Prüfungen zu tragen!

 Warum fasten die Muslime?

Fasten im Islam ist eine Form des Gottesdienst. Das Fasten im Monat Ramadan gehört Zu den Fünf Säulen des Islam, also zu den Hauptpflichten, die ein Muslim als Gottesdienst durchführt. Die anderen Säulen sind das Bezeugen der Einheit Allahs und der Prophetenschaft Mohammads (s), das tägliche fünfmalige Gebet, die Wallfahrt nach Mekka und das Entrichten der Zakat.

Das Fasten wird den Gläubigen in dem folgenden Koranvers Vorgeschrieben:

 „ ihr, die glaubt, euch ist das Fasten vorgeschrieben wie es denen vorgeschrieben war, die vor euch waren, damit ihr vielleicht gottesfürchtig werdet.“ 2:183

 Wie wird im Islam gefastet?

Das Fasten im Islam heißt, dass der Muslim bzw. die Muslima von Beginn der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang nichts isst, nichts trinkt, allgemein also keine Nahrung zu sich nimmt und sich des Beischlafs mit dem Ehepartner enthält. Das ist das „äußere“ Fasten. Das Fasten hat aber auch eine „innere“ Dimension. Der Muslim soll demnach im Ramadan noch mehr als sonst darauf achten sich gänzlich von Sünden freizuhalten d.h. nichts verwerfliches anschauen, nichts schlechtes reden, auf nichts Böses hören nichts Verabscheuungswürdiges tun. Denn Fasten heißt erkennen, dass man in Wahrheit einzig und allein von Gott abhängig ist. Zugleich soll sich der Fastende darüber klar werden, dass er sich von vermeintlicher Abhängigkeit von anderen lossagen kann und muss. Er ist ein Pilger, der sich mit seinem Fasten zu seinem Schöpfer aufgemacht hat und alles, woran er gewöhnt ist aber nicht unbedingt benötigt, hinter sich zurücklässt. Zudem beschäftigt sich der Muslim wenn er Fastet intensiver mit dem restlichen Gottesdienst wie z.B den Gebeten oder dem Lesen des Korans.

Wer ist zum Fasten verpflichtet?

Die Fastenvorschrift im Monat Ramadan gilt für jeden geistig zurechnungsfähigen Muslim, Mann oder Frau, der die Pubertät erreicht. Die Pubertät kennzeichnet die Mündigkeit im Islam. Kinder, die die Pubertät nicht erreicht haben, werden ermutigt so viele Tage zu fasten wie sie können. So können sie sich nach und nach mit zunehmendem Alter an dieses Gebot gewöhnen.